Schulen:

Wilhelm Hausenstein Gesellschaft


Wilhelm Hausenstein (1882-1957) war einer der bedeutendsten Kunsthistoriker, Kunstkritiker, Kunstschriftsteller, Reiseschriftsteller, Essayisten, Erzähler und Übersetzer seiner Zeit; und nach dem zweiten Weltkrieg wurde er noch zum ersten Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich ernannt. Was er war und was er wollte, sollte nicht vergessen, sondern als Verpflichtung verstanden werden. Daher gibt es eine Gesellschaft, die seinen Namen trägt und in seinem Sinne wirkt.

Der Band zum Symposium 2021 ist soeben beim IUDICIUM Verlag erschienen.

zu beziehen:

Online-Bestellung [hier]

oder

iudicium-Verlag: München 2020, 143 S.

978-3-86205-528-9
zu beziehen bei
iudicium [hier] oder über jede Buchhandlung.

Symposium 2023

Deutschland – Italien


Hornberg, 13. -15. Oktober 2023

Rathaus Hornberg

Die Vorbereitungen zum Symposium 2023 sind weitgehend abgeschlossen. Die Referentenliste sollte uns Appetit machen, auf „Deutschland – Italien“! Das Thema ist weit gefasst, wenn im Frühjahr der Flyer gedruckt wird, wird es etwas konkreter. Soviel sei schon verraten: Es kann nicht um die nächste Rezension von Goethes „Italienischer Reise“ gehen, obwohl die Verlockung groß war. Vielmehr kümmern wir uns um die Aspekte, die unserer WHG angemessen sind, und die Voraussetzung jeder kunsthistorischen Kompetenz sind: Italien als bedeutendster Ort der abendländischen Kunst – und Architekturerfahrung. Selbstredend betrifft dies auch die Musikgeschichte. Dazu also das „ego sum in Arcadia“ – der subjektive rote Faden der Reisen ins Land, in dem die Zitronen blühen. Der Verneigung über das historische Kunsterlebnis sollen gegenwärtige Aspekte gegenüber stehen: Welche Rolle spielte Italien bei der Staatsgründung der BRD nach dem zweiten Weltkrieg? Ist Deutschland tatsächlich „in Rom gezeugt, in Washington geboren“? Sind die Deutschen, die mit der VESPA die Alpen überquerten, tatsächlich nach Italien gefahren, oder nur ans Meer, und zum Pizza-Essen? Wie haben Italiener Deutschland erlebt, die hier den Begriff „Gastarbeiter“ prägten? Hat das hehre Wort von der „Zuneigung“ zu einem Land noch Gültigkeit, diesseits und jenseits des Brenners? Gibt es so etwas wie „Augenhöhe“ in den Beziehungen?



Es werden referieren, u.a.:


Dr. Johannes Werner

Dr. Kerstin Bitar

Prof. Dr. Karlheinz Stierle

Prof. Dr. Patricia Oster- Stierle

Prof. Dr. Henry Keazor

Prof. Dr. Silke Leopold

Prof. Dr. Immaculata Amodeo (ehm. Villa Vigoni, Menaggio)

Dr. Sabina Kienlechner ( Berlin)

Dr. Olga Sparschuh (TU München)


Wolfgang Boeckh, Programm und Moderation

© 2022 MPohlig